Mit BulliBoppie nach Salzburg

Salzburg als Reiseziel für unser erstes langes Wochenende im Mai war eigentlich nur Plan B – weg vom Regen in der Schweiz, der Sonne entgegen. Schnell entpuppte sich die Mozartstadt, auch bekannt wegen der Salzburger Festspiele, als Glücksgriff.

Die relativ kompakte Stadt lässt sich gut zu Fuss erkunden, glänzt mit vielen Sehenswürdigkeiten und bemerkenswert freundlichen Österreichern.

Anreise

Von Winterthur gelangt man in ca. 4 Stunden über Memmingen, München vorbei am Chiemsee nach Salzburg.

Camping

Wir haben uns für Panorama Camping Salzburg entschieden. Der Platz bietet einen schönen Blick über Salzburg, moderne und saubere Sanitäranlagen, freundliche Betreiber, einen kleinen Kiosk und im Sommer ein Restaurant, täglich frische Brötchen und eine Bushaltstelle in ca. 7min Entfernung.

Übernachtungsmöglichkeit für Hin- oder Rückreise von uns getestet – Wohnmobilstellplatz Herbert Steiner. Große Parzellen, ruhiger Platz, saubere Sanitäranlagen und Semmelservice gibts hier für einen fairen Preis. Für`s Frühstück haben wir uns bei Hittenkirchen ein Plätzchen mit Blick auf den Chiemsee gesucht.

Panorama Camping Salzburg
Panorama Camping Salzburg

Tipp – SalzburgCard

Wir haben uns für den Kauf einer 48h SalzburgCard entschieden und ich empfehle jedem zu prüfen, ob sich diese Karte für den jeweiligen Aufenthalt lohnt. Wir haben dadurch einiges eingespart und ziemlich viele Sehenswürdigkeiten besucht. Mit der Karte hatten wir zudem keine zusätzlichen Wartezeiten an den vielen Ticketschaltern und konnten auch den Bus so oft benutzen, wie wir wollten.

Unsere Sightseeing Tour…

…begann im Mirabell, einem wunderschön angelegten Schloss-Garten aus dem Jahr 1606, vorbei am Mozartwohnhaus sowie dem Makartsteg über die Salzach, bis zu den Mönchsberg-Aufzug. Die drei Schnell-Lifte bringen die Besucher zu einer schönen Aussichtsterrasse sowie dem Museum der Moderne. Hält man sich links und geht auf einen kleinen Spaziergang auf dem Mönchsberg (die Bezeichnung „Berg“ ist hier zwar etwas irreführend, haha), erreicht man nach kurzer Zeit die Stadtalm. Hier lohnt es sich auf einen Kaiserschmarrn einzukehren und die Aussicht auf die Stadt zu geniessen.

Nur ca. 1 km weiter erreicht man die Festung Hohensalzburg. Der steile Anstieg zur Festung lohnt sich, denn von oben hat man einen fantastischen Blick über Salzburgs Dächer und Türme. In 54 Sekunden zurück zur Altstadt brachte uns die Festungsbahn, die älteste in Betrieb befindliche Standseilbahn Österreichs (1892).

Spontan entschieden wir, mit dem Bus Richtung Süden zu fahren (ca. 25 min ab Altstadt) und uns mit der Seilschwebebahn auf den Untersberg (1853m) bringen zu lassen. Wärmer als gedacht, aber mit Schnee (naja zumindest lag hier und da noch etwas rum) wurden wir empfangen und sind den kurzen Weg zum Gipfelkreuz gelaufen. Von dort blickt man über das Salzburger Land, sieht in der Ferne Salzburg und den Flughafen.

Beim klassischen Touri-Programm darf eine Schifffahrt (vorher telefonisch reservieren) auf der Salzach natürlich nicht fehlen (ok, ohne SalzburgCard würden wir wohl darauf verzichten). Die 40 minütige Tour startet in der Nähe vom Makartsteg, geht bis in den Süden und wieder zurück und wird mit Infos über Lautsprecher begleitet. Am Ende der Fahrt zaubert eine Überraschung den Passagieren ein Lächeln ins Gesicht.

Was in Salzburg definitiv dazugehört, ist gemütlich durch die Gassen zu schlendern. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Auch lohnt sich der steile Aufstieg hoch zum Kapuzinerkloster. Wir haben es als „Verdauungsspaziergang“ nach dem Abendessen gewagt und wurden mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt.

Einen Zoo Besuch können wir in Salzburg auch empfehlen. Wir haben uns immerhin über 2 Stunden dort aufgehalten. Auf dem nach Themen geordneten Rundweg gibt es 140 Tierarten und ca. 1200 Tiere zu entdecken. Am besten haben mir die Roten Pandas und Erdmännchen gefallen – einfach hübsche Tiere. Eindrücklich sind die großen Breitmaulnashörner, Pumas und Leoparden.

Wer etwas wandern oder den Gleitschirmfliegern zusehen möchte, fährt am besten auf den Gaisberg, den Hausberg von Salzburg (Auto oder ÖV). Dort finden sich viele Wegweiser mit verschiedenen Wanderungen.

Einkehren

Stadtalm – auf dem Möchsberg, Kaiserschmarrn & Aussicht

Drink @ Dachterrasse Hotel Stein – Auf jeden Fall sein Glück versuchen, auch wenn gerade alle Tische belegt sind. Wir bekamen nach sehr kurzer Wartezeit tatsächlich einen Tisch zugewiesen. Vornehme Atmosphäre und der Blick, mit einem Cocktail auf die Festung in der Abenddämmerung, rundeten unseren Tag ab.

Restaurant Goldgasse – ein gemütliches Restaurant (auch Sitzplätze draussen) mit einer übersichtlichen Auswahl an Speisen. Das Rindsfilet und der Lammrücken waren traumhaft!

Restaurant Stadtkrug – Den Stadtgarten erreicht man mit dem Aufzug des Hotels Stadtkrug und blickt vom Tisch direkt hoch zum Mauerwerk des Kapuzinerklosters. Beim Bestellen meines Gerichts musste ich schmunzeln – ein Lady Steak vom Ju-hu-Rind, aus der eignen Bio-Hochlandrindzucht der Ju-hu Ranch – Juhuuu, war das lecker!

Darwins-Cafe-Bar, in der wir exotische Cocktails aus der umfangreichen Karte bestellten

Salzburger Hausberg – Gaisberg Kohlmayr`s Gaisbergspitz

Fazit

Klare Empfehlung von uns für einen Städtetrip nach Salzburg! Gute Infos erhält man über https://www.salzburg.info/de und am besten auch die SalzburgCard in Erwägung ziehen.

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